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11 (1825)
Entstehung
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FreimdschafM He

andere»! schreiben würde/ wen ich meiner Regnngfol-gen wollte. In Rom habe ich meinen besten Freund,den Abate Constantino Ruggieri, Nil-NoU,»osi io I>ikri!ria Im^>e,ii>Ii, durch einen nnglnkli-chen Tod, im 6b Jahre seines' Alters, vor ein vaarMonaten verloren; er erschoß sich: ich war ganz un-tröstlich; den mein Geist war beständig um ihn, undmein Herz eilte ihm entgegen, wen ich ihn erbliite,Eine grausame Melancholie hat ihn zu dieser The.lgebracht. Ein andrer meiner hiesigen Bekanten, ichkönte sagen Freund, hat mir eine Undankbarkenbezeiget: er ging in gluklichen Umständen nach Con-stantinopel, vergaß mich, kam gluklich znriik undsand sich arm, da er reich zu sein glaubte, durcheinen Diebstahl aller seiner Kostbarkeiten. Die-sem, welchem ich alle Freundschaft durch Stillschwei-gen aufgesagt hatte, bin ich wiederum Freund wor-den in seinen Widerwärtigkeiten, und glaube ihmDienste erweisen zu können. Ich werde vielleichtbald eine dritte Reise nach Neapel machen, welcheum die Hälfte deS Monats Februar geschehen wird,und vielleicht in Gesellschaft deS Cnstode deS her-culanischen Mnsei, Doeror Camillo Paderni,welcher in Rom ist. Ich werde mich einen Momudaselbst aufhalten und den griechischen Himmel ge-nießen. Ich bedanre, daß mein Kovf zu schwach ist,die Lagrima, so wie ich wnnschetc, zn trinken; ausmeiner ersten Reise that ich eS ohne Maß und Zielund ohne Schaden. Ich bin aber sechs Iakr älter,und das Gewebe meines Gehirns ist nicht mehr, wieeS war; es' ist »och närrisch genug, aber eS ist anchetwas weiser geworden. Vielleicht gehe ich auch nachPesto und nach Velia, dein Vaterland des Zens

tZ tMail sehe über diesen Irrtum den vorhcrgelicnde» Vricf.

») eiiiizti, ein Wein Vom Vesuvs