4s Freundschaftliche
gehen / aufgegeben zu haben scheint/arbeitet izozu gleicher Zeit an zwei Plafonds/ von denen derkleinere in der Kammer der Königin Mutter die Au-rora vorstellet. Der große Plafond im Audienzsaalewird die Apotheose des Herkules in 60 Figu-ren in Lebensgröße vorstellen. Er brauchet nicht mehran Engeland zu denken, da er schreibt/ daß derKönig/ der sehr gütig gegen ibn ist/ ihm verbrochenhabe/ ihn nach Beendigung seiner Arbeiten mitBeibehaltung eines Theils' seiner Pension nach Romzuriik gehen zu lassen/ um daselbst für Seine Ma-jestät zu arbeiten. Er hoft diese Plafonds binneneinem Jakre zu vollenden und seine Aurükkunft scheintihm so gewiß/ daß er seine Frau schon hat abrei-sen lassen. Sie ist bereits vor zwei Monaten inRom angelanat. In dem ersten Briefe/ welchenich an ihn schrieb/ beklagte ich mich über sein Still-schweigen gegen Sie. Weil er Ihr Geschenk nichterhalten hat/ wird er sehr unruhig darüber sein.—Wen Sie Gelegenheit haben/ den Herrn Graven^Caylus^I und Herrn Abbe Barthelemy zu se-hen/ so ersuche ich Sie/ dieselben von mir zu grü-ßen: vor allen aber vergessen Sie nicht MadameWille und Ihren Herrn Sohn/ den ich zukünftigeinmal in Rom zu sehen hoffe/ tausendmal von mirzu grüßen. Ich bin
lVier Vornchme «naländcr/ unter ihnen der Herzog vonPortland und der Grav von Rickemond/ hattenMengs eingeladen, nach England iu kommen,)