Druckschrift 
11 (1825)
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47
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Briefe.An Wille.

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Mach Paris.Z

Rom den 2S Jan. 1764.

(^rst vorgestern hatte ich das Vergnügen/ HerrnWeirotter^) hier zu sehen, der mir Ihr theuresund werthes Geschenk einhändigte/ welches mir umso angenehmer war/ da ich schon längst etwas vonIhren unvergleichlichen Werken zu besizen wünschte.Allein ich kan Ihnen nur Erzt für Gold geben,

B. meine Geschichte der Kunst, welche Siedurch Herrn Füeßly erhalten werden, wo Sie IhrenNamen an einer würdigeren Stelle finden, alsvordem, nämlich an dem Ende der Vorrede. Ihredrei bewundernswerthen Blätter erregten natürlicher-weise den Wunsch in mir, alle Ihre Werke zu be-sizen. Ich werde sie über meinem Schreibtische auf-hängen, um sie als die Schöpfungen meines Freundesimmer vor Augen zu haben. — Herr Weirotterhat mir zu gleicher Zeit ein Geschenk mit Arbeitenvon sich gemacht, die ich zu den besten in dieser Artrechne. Obwohl er in dem ersten Monate seines Auf-enthalts in Rom keinen großen Werth auf meineFreundschaft zu legen schien, vielleicht nach demBeispiel der jungen Franzosen, so konte ich ihm ldocl^bei verschiedenen Gelegenheiten nüzlich sein und ihmmeinen guten Willen und meine Achtung beweisen,wie ich es schon ausserhalb der Stadt in den Land-häusern meines Herrn gethan. Dieser junge Künst-ler wird seinem Vaterland Ehre machen. — HerrnMengS, der seinen Entschluß, nach Engeland zu

!) lCi» ausgezeichneter deutscher Landschaftmaler.Z