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11 (1825)
Entstehung
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Freundschaftliche

Unglük Theil nimt, so bin ich es, und mehr alsan Ihrem Glüke; ia, was ich vorher nicht gethanhätte/ wäre ich izo im Stande zu thun. Alleinjenseit der Alpen, die Schweiz ausgenommen/ werdeich schwerlich gehen. Ich weiß auch nicht/ ob ichIhnen in Wien die Geschichte schaffen kan; dendie fertige Ausgabe derselben ist von neuem gehem-met; aber ich weiß nicht warum, und ehe ich Nach-richt auf ein Schreiben bekomme/ gehen Tagevorbei. Ich bin müde, an dieselbe zu denken; mehrals hundert Briefe habe ich deßwegen geschrieben.

Ich werde/ wen ich kan, Ihnen sehr lange Briefeschreiben. Ich küsse Sie/ und ersterbe?e.

Nachschr. Suchen Sie in Widerwärtigkeitendie zweite Stüze von Seiten der Religion zu ge-winnen; die philosophische ist zuweilen nicht zu«Verläßig genug.

Ich bin ja Von mir selber nichtEntsprungen noch formirel:

» Nein! Gott ist, der mich zngericht,

„ An Leib und Seel' sezieret:

» Der Seelen SizI, Mir Sin und Wiz,i, Den Leib mit Fleisch und Veine».

>, Wer so viei tliut,

» Deß Herz und Muth,zi Kaii's nimmer böse meinen. " t)

sStroplie aus einem bekanten Kirchenliede. Win ekel,man sang fast alle Morgen ein Lied aus dem hanöv,ricchcn Gesang buche. Br, an Genzmar v. 2»Miiri 1766. BiographieS. LII^