Briefe. 29
Zeit/ zu ihm zu geben. Baldani ist an 10 Mona-ten bettlägerig/ und wen er stürbe/ würde eS eingroßer Verlust für den Cardinal und für mich sein/in Absicht meiner izigen Arbeit.
Die Schrift') ist von Mengs; der Herausge-ber ist Herr Fließly/ Stadtschreiber zu Zürich/ der-jenige/ welcher mir zu meiner ersten Neise nach Nea-pel beisprang. 2)
An Kaspar Füeßly und Ufteri.
lNach Zürichs
Rom, den t4 Dec. 176Z.
Aerr Füeßly wird Zeugniß geben von den weni-gen Augenbliken/ die mir zum schreiben übrig bleiben.Er soll mir Sohn/ Freund und alles sein/ und ichhoffe/ mit größerer Kentniß als jemand jenseit derAlpen zurükgchen. Gestern habe ich Herrn UsteriSBrief erhalten/ und die an jenen gerichtete eingelau-fene Schreiben/ ich meine an unsern iungen Patrio-ten/ demselben heute früh mit diesen wenigen Zeilenzugleich überbracht. Jzo mag derselbe meine Stell«vertreten; ich ersterbe?e.
An M u z e l - S t 0 s ch.
lNach Ancona.z
Rom, den 17 Dec. t?6Z.
^ch danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre gü-tige Absicht für mich in Berlin; es wird mir aber
1) Von der Schönheit/ vorzüglich in der Ma-lerei. Nicolai.
2) t Vr. >,» Füeßly v, April und an Muzel-Stoschv. l5 In». l7SS.)