Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen
 

Briefe.

27

' was mir mein Herr und der wahre Freund i) gibt/l monatlich an 27 Scndi; folglich mehr/ als mir diedeutschen Fürsten/ da ich nur ein Deutscher bin,' geben würden.

r Mein Werk wird nicht auf Pränumeratiou ge-drukt; den lieber hätte ich es nicht unternommen.Diese Ankündigung zeiget nur die Buchhändler an,damit die Liebhaber sich bei Zeiten melden/ und ih-re Namen aufzeichnen lassen können. ES sind bereitsan i»» Kupfer ausgearbeitet/ und sobald die erstenwerden fertig sei»/ welches in Kurzem sein wird,kan der Anfang zum Abdruk derselben gemachet wer-den. Von alten Werken sind bereits an 150 erklä-ret/ und die erste Revision meiner Arbeit ist durchd Monsignore Baldani gemachet, mit aller Strenge" und Theilnehmnng an meiner Ehre. Was den Herrn» HolliS^) betrift/ sage ich Ihnen ergebensten Dank;' dieser hat sich bereits zum Beförderer meiner Arbeitr erboten, und dieses durch den Maler Herrn Jen-" kinS/ mit welchem jener in beständigem Briefwech-r sel stehet. Da in diesem Werke Denkmale sind/ diemau in der Welt nicht vermuthen sollen, wodurchein großes Licht in allen Altertümern aufgehen kan:l' so hoffe ich, wo nicht zu gewinnen, doch ungeschla-gen zu bleiben. Eben der Herr H oll iS kan Ihnen, in Italien und sonderlich in Rom zum Verkaufs)>- sehr nüzlich sein: und hierzu ist kein besseres, kräf-d tigereS und würdigeres Werkzeug als gedachter Jen-:> kinS, welcher bekennet/ daß er sein ganzes Seinj und Glük allein dem Herrn HolliS zu danken ha-> l>e. Er stehet in Umständen, daß er nicht nöthig

^ t) LPater Rauch.Z

^ 2) Ei» reicher Mail und großer Dilettant. Nicolai.I Z) Der Samlung geschmttener Steine. Slicolai.