Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
26
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26 Freundschaftliche

drukteS Exemplar meines italiänischen Werkes dem-selben überreichen zu lassen/ um denselben von demGegentheile zu überzeugen.

Im übrigen verlanget mich, Ihre Absichten näherzu vernehmen, an welchen ich jederzeit aus wahrerNeigung Antheil nehmen werde/ da ich ersterbe«.

An Muzel-Stosch.

Mach Anco»a,Z

Rom, de» 7 Dcc. 176Z.

O-

^Lch fange von der Freundschaft an, wie Sie, undlasse Ihnen völliges Recht, weil Sie, da der Be-grif derselben auf dem Verhältniß beruhet, sich indemselben befunden haben und noch befinden; wel-ches seltene Fälle sind, und folglich der Begrif derFreundschaft nicht jedermans Ding ist. ES habengroße Menschen so gedacht, und vermeinet, daß nurdie Notydurft vermeinte Freunde verbinde. ES isteine metaphysische Idee, die so wenig als jene gan-ze Wissenschaft Nachdenken verdienet; man beschäfti-ge sich mit dem, was überzeugend nahe ist.

Meine Umstände sind, bis auf einen Punkt/wie ich sie wünsche, und dieser ist eine Stelle ia-in der Vaticana für Scudi jährlich, undich muß alle Morgen eine Stunde haben, hinzuge>heil/ und eine andere/ zurükzuwandern/ und da ichizo nach Anbruch des Tages dahin absegeln muß, sibleibet mir sehr wenig Zeit übrig, an meinem Wer-ke zu arbeiten, welches gleichsam nur in der Fluchgeschehen muß, und wen ich nöthig hätte zu schl»fen. Die Noth aber und die Umstände in Sachs«machen alles eben und leicht. Ich habe, mit Ldeml