Briefe.
werde i?ch Ihnen überschiken mit dem ersten Züricher/der aus' Italic»/ nicht aus Frankreich/ zurükgehet/ welches aber schwerlich zu hoffen ist. Von dem«selben weiß ich wenig Nachricht. Man saget mir inseinem Hause/ daß er sich wohl befinde/ und mehrnicht/ und weiter frage ich nicht.
Ich bin mit immerwährender Hochachtung undFreundschaft ?e.
Nachschr. Herr . . . war Tage in Rom/und die Tage abgerechnet/ in welchen er sein Eben-bild durch einen sehr geschikten Schüler des HerrnMengS machen lassen/ bleibet kaum die Hälfte zumSehen übrig/so daß er unsere Geheimnisse/ so Gottwill/ ienseir der Alpen nicht verrathen wird.
A n L. Usier i.
lNach Zürich,Z
Rom, den 26 Nov. t76Z.
Cv. .
^ch habe Ihrem Vorschlage zufolge den Giacomo fürHerrn Füeßly angenommen/ und da dieses zu An-fang dieses MonatS geschallt/ muß ikm der Monatvergütet werden. Ich nahm ferner ein Zimmer fürbeide/ für 10 Zecchini monatlich/ und es ist meinGlük/ daß ich eS bei Zeiten wieder aufgesaget habe.Das Zimmer nahm ich um die Hälfte des MonatS;und ich habe nicht anders als für einen halben Mo-nat Miethe davon loskommen können. ES soll aberdas leztcmal sein/ mich in dergleichen einzulassen:den eS pfleget dergleichen nicht ohne Gelegenheit zumVerdruß abzugehen. Ihr Baumeister kam nachTagen seines Aufenthalts in Nom zu mir mit einemBriefe von unserm edlen Fueßl»; ich werde ihm die-nen / wo ich immer kan und weiß. Wer hat den die-