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Freundschaftliche
Ich zweifle nicht an dessen Folgsamkeit/ aberer hat jemand nöthig, der ihm beständig in'S Ohrschreiet / welches ich gern thun will; den eS kan un-ter der Sonnen kein Ort sein / welcher mehr als Romzum, Müßiggang reizet/ weil der Müßiggang mehrals anderwärts unterrichtet; und dieses ist die zwei-te Klive für Künstler. Man muß ihm gönnen/ daßer mit seinen Landslenten/ welche hier erwartet wer-den/ und Rom als Liebhaber sehen werde»/ in ihrerGesellschaft sei; nur muß derselbe nicht gelehrterwerden wollen / als eS seine Kunst erfordert.
Hbrem BlutSsreunde werde ich dienen so vielmir immer möglich/ so viel es meine izo eingeschränkteZeit zuläßt. Alle Morgen muß ich mit Anbruch desTages einen Weg von einer starken Stunde bis zurvatieanischen Bibliothek machen/ und eine anderestarke Stunde im Rükgehen/ folglich verliere ich dieedelste Zeit fehr unwürdig; ferner bin ich izo anf ei-nige Zeit im Fegfeuer/ den ich unterwerfe meineArbeit einem bittern und strengen/ aber scharfsichti-gen Richter von 72 Jährend) welches zweimal gesche-hen wird/ nnd dieses ist meine Beschäftigung deSAbends. Ich habe ausser dem die Arbeit selbst nochnicht geendiget.
In dieser Betrachtung/ da ich die mir angetrag-ne Ehre/ an der Svize einer würdigen und prächti-gen Arbeit eines Freundes zu stehe»/ mit Freudenergreife/ bitte ich mir Nachricht aus/ wie lange ichZeit dazu habe; den mein Gelnr» ist von der Art/daß es Zeit habe» muß/ die tägliche» Begriffe zuvergessen/ um andere zu entwerfen/ wen Sie es ver-langen.
Einen Begrif von einer Zeichnnng unseres M engssBaldani.l
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Vuchst.U'cn i» schrcidc»/ auf An.nchc.i L. Eckners.)