Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
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Freundschaftliche

gen meines Werks. Hier überkommen ein paar an-dere/ welche ich bitte nach Basel oder nach Straß-bnrg zu versenden. Für eingeschlossenen Brief wirdvermuthlich von Ihnen Gelegenheit sei»/ ohne demBuchhändler/ welchen ich nicht kenne/ Kosten zumachen. Unsere Reisenden werden von mir erwar-tet; ich habe ihnen ein Zimmer ausersehe»/ undMorgen werde ich mich über dasselbe entschließen.Für das Übrige will ich ebenfalls sorgen.

Jzo bekomme ich die betrübte Nachricht/ daß ei-ner meiner besten Freunde/ die ich auf der WeltI'atte und der beste in Rom/ ausserhalb fder Stadr^ aufenglische Art mit einem Pistolschuß aus dieser Welt ge-gangen. Es ist der üidliot-Lcario clell-l

Mich däncht/ ich habe Sie denselben ken-nen gelehrt: ein Man/ der sehr viel inid mir gro-ßer Heftigkeit sprach. Meine Freundschaft gegendenselben war eine wahrhaftige/ starke Passion/ undich glaube nicht/ daß man mehr Freund sein kaii/als ich es gewesen bin. Her; und Sin trugen michzu ihm/ und mein Geist eilete demselben entgegen/wan ich ihm begegnete. Seine Frenndschaft gegenmich war der meinigen ähnlich/ und er redete vonmir wie von einem außerordentlichen Menschen/ undweil sein Wort von großem Gewichte war / habe ichihm sehr viel meiner Achtung zu danken. Er warbereits/ ehe er aus Noin ging/ in die äusserste Me-lancholie gefallen/ die ihn ganz verzehret hatte. Die-sen Verlust kan ich in Nom nimmermebr crfezen.Ich bin äusserst niedergeschlagen und kau weiter nichtsschreiben / als die gewohnliche Versicherung / daß ichdin tt.