Briefe.
An R i e d e s e l.
lNach Deutschlands
Rom/ den S NW. t7SZ.
Aon alten Nachrichten weiß ich nichtS/ ausser voneinem bei Tivoli entdekten K-u^^>c>, il c^»nle >!>p>>i esel-.-la ^Iiiore o psiclie, welches bis ans ein paar Spi-zen der Finger unversehrt gefunden worden vonBoschi, einem Canonico daselbst/ welchem ich izoeinen Proceß machen werde/ weil er dcn Fund nichtangegeben/ und dcn Ort nicht anzeigen will, daherder Verdacht erwächst/ daß es auf fremdem Grundund Boden gefunden worden. Auf der Straße nachAlbano ist eine Säule von Granit eiitdekt/ welche/saget man/ so groß ist/ daß vier Menschen dieselbekaum unifassen können. Eben so eine wurde in Noinin einem Fundament des Palastes Santa Crocegefunden/ welche wegen der ungeheuren Große stehend,wie sie war/ gelassen worden.
Unter dcn Engeländern/ welche angekommen sind/ist Lord Spencer mit seiner Gemahlin und einemgroßen Geschlcpc. Die englische Schönheit ist nochizo die schönste/ die ich gesehen; aber sie findet vieleihresgleichen in Nom.
Lzo gehet meine Plage in der Vaticana an; da-her ich sehr wenig Zeit übrig habe. Ich bin mit.ewiger Freundschaft
A n L. Ufter i.
lNach Zürich. Z
Rom/ den tZ Nov. i76Z.
?)cn 9 dieses schrieb ich Ihnen nber Lucern und«hermachte Ihnen ein paar Suike der Ankiindigun-
j *