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Freundschaftliche
antwortet/ wen ich nicht geglaubt hatte/ Ihneneine gedrukte Ankündigung meines großen Werks über-schiken zu können. Der Druker aber bat mich auf-gehalten , und ich kail es allererst künftigen Posttagschiken.
Für Herrn Füeßly habe ich Ihren Giaeomoangenommen. Ich werde diese Herren aber in keineöffentliche Herberge bringe»/ und ein solches Zim-mer wähle»/ wo sie angenehm und ohne alle Stö-rung Rom und sich selbst genießen können. Wen esirgend wird möglich sein/ wie ich glaube/ sollenSie keinen andern Führer als Ihren Giaeomo ha-ben: die wenige Stunden/ die mir von meinen Ob-liegenheiten und großen/ schweren Arbeit übrig blei-ben/ will ich Herrn Füeßly geben zur Kentnißder alten Kunst; zur neuern wird Herr Casa-nova/ mein Freund/ denselben in einigen Galeriender Gemälde das Verständniß/ nach dessen großenKeiitniß/ öfnen. Ihre Schule wird/ so oft diesel-ben Lust haben/ in der Villa des Herrn CardinalSsein/ wo sie mich alle Nachmittage finden. Ich wer-de/ wen diese Herrn es nöthig finde»/ sie selbst nachFrascati und nach Tivoli führen. Ich hoffe/ daßsie mir von Bologna ihre Ankunft in Rom meldenwerden.
Jzo erwarte ich Hhr Urtheil über die bergi-sche Schrift/ mit aller gewöhnlichen Aufrichtigkeit,welche mir niemals mißfallen wird. Ich habe nichtZeit/ mehr zu schreiben. Künftigen Posttag ein Meh-reren