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des RaphaelS/ häufig in seinen Werken ange-bracht hat.
5> 22. Die große Sorgsalt, welche Trajanustrug, die Werke der Kunst/ die gelitten hatten,auszubessern, ist bekant. Ein thörichter Gedanke isteS/ wen Maffei einen bewafneten Krieger zu Pfer-de auf einem erhoben geschnittenen Steine/ wel-cher eine nakte Figur, die zur Erden liegt, durch-stoßen will, auf den Trajanus deutet!^) so un-würdig hat weder Trajanus von sich selbst, nochirgend ein Römer von ihm gedacht. Ein merkwür-diges Denkmal der Kunst von seiner Zeit ist eineschöne nakte Venns, deren Gewand auf ein lan-ges stehendes Gefäß neben ihr geworfen liegt. DerKopf dieser Statue, welcher ihr eigen und niemalsabgelöset gewesen ist, hat die Ähnlichkeit der Mar-ciana, des Trajanus Schwester; es stehet die-selbe in dem Garten hinter dem Palaste Farnese.An eben dem Orte stehet eine jener ähnliche VennS,an welcher nur das Gesäß zu ihren Füßen, woraufdas Gewand liegt, verschieden ist. Diese VennShat ihr gewöhnliches und schönes Gesicht; der Kopf-puz aber ist dem an jenem Kopfe vollkommen ähnlich,das ist: es ist oben auf dem Kopfe ein Knauf voneiner gewundenen Flechte; wie an Köpfen der M ar-ciana auf Münzen. Die Seitenhaare sind in be-sondere Wendungen geleget, und durch ein dünnesBand, welches durch jede Loke gezogen ist, gehal-ten. Auf der Stirne stekct wie eine Blume auskostbaren Steinen, die man insgemein Agraffenennet. Diese herlich schöne, bekleidete Marcianastehet in der Villa Negroni. 2) Ich kan nicht
1) ant. t. 4. n. 14.
2) Beide Venus mögen nun zn Neapel sein. Wohin die