11 Buch/ 3 Kap. 249
der Albani/ durch welchen dieser Kopf in gedach-tes Museum gekommen ist, erhielt denselben vondem Bruder deS lezt verstorbenen Prinzen Panfili/de6 lezten seines HauseS/ in dessen Villa dieses Brust-bild stand. Der Marchese Nondinini aber be-sizet ein völlig erhaltenes Brustbild nebst seinem al-ten Sokel, welches vermuthlich auch ein Brustbilddieses Kaisers ist/ und unter die seltenen Köpfe ge-höret/ deren Nase nicht beschädiget worden.
ß. 26. Von der Zeit des Nerva würde/ nach^deS^Fulvius Ursinus Angebend) die sizende Fi-gur eines griechischen Sprachlehrers sein/ welcherin der Inschrift auf dem Sokcl n, ri>xi>iiko-
mrvs Heisset; dessen Bruder hatte ihm dieselbe sezenlassen. FulviuS UrsinuS/ welcher dieselbe be-kant gemachet/ glaubet/ eS könne dieselbe einenEpaphroditus aus Chäronea vorstellen/ welcher/nach dem Snidas/ unter dem Nero und unterdem Nerva geblühet hat. Diese Figur/ welchenicht völlig halb so groß als die Natur ist, stehetin dem Hofe des Palastes Altieri in Campitellizu Rom. 3)
§.26. Unter dem TrajanuS bekam Rom unddas ganze römische Reich ein neues Leben, und ersing an / nach so vielen Unruhen durch die großenWerke/ welche er unternahm/ die Künstler aufzu-muntern. 4) Die Ehre einer Statue/ welche er sich
t) Mit einem ander» sehr schönen Kopf des Nerva schmnk-tc der Cardinal späterhin seine Villa ebenfalls. Fea.
Z) Sie hat nicht völlig natürliche Größe. Ist dieses Denk-mal wirklich zur Zeit des Nerva entstanden, so mußman annehmen, daß es von einem mittelmäßigen Künst-ler herrühre. Me»er.
4) ?Ioii xro«iu, in line.