Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
472
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Denkmale.

einem hereulanischen Gemälde hat nur einen einzj.gen Thurm am Hintertheile. Auf einigen geschnit-tenen Steinen erblikt man fünf/ sechs/ siebe»/ jawohl noch mehr Thürme mit Cupoln. l) Des gro-ße Schif/ welches Hier»/ König von Syrakus er-bauen ließ/ hatte acht Thürme/ zwei vorn/ zwei hin-ten und die übrigen in der Mitte. 2)

Unter den Figuren/ welche die militärische Be-mannung unseres Schiss vorstelle»/ scheint sich derHauvtman oder SchisScapitän durch seine mehr ver-zierte Rüstung unter den übrigen Soldaten auszu-zeichnen. Bei den Griechen hieß diese Person na.

Es war ein Gemälde des berühmten Par-rhasiuS bekant/ auf welchem ei» mit den, Har-nisch versehener SchifScapitän t/-o,-aca-

) abgebildet war. Auf den Schilden der Krie-ger siebt man verschiedene Figuren/ besonders aufden Säulen des Trajanus und des M. Aureli-uS/ wo unter einen? Hansen von Soldaten biswei-len zwei Schilde mit einerlei Verzierung vorkom-men. Das gewöhnlichste Sinbild pflegt ein ge-flügelter Donnerkeil zu sein / wie es auch auf zweiSchilden des gegenwärtigen Marmors der Fall ist;und die zwölfte Legion/ welche den Beinamen n-führtet) erhielt denselbenvielleicht von den Donnerkeilen auf ihren Schilden.Aus dieser mancherlei Verzierung der Schilde folgt/daß sie von der Willkür dessen/ der den Schildtrug/ abhing/ und man also nicht daraus schließen

1) Lviloni collect. lad, 7Z. Mescbreib. d. g!>schnitt. Steine, 6 Kl. t Abth. 66 u. f. Num.)

2) ^.tken. I. 5. >1. n. 42.^

3) plia. 1.35. tr. 9. secl. 36. o> Z.)

4) Xixliit. ^.ug. x.Sg.