Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
473
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6 Theil.

kau, zu welcher römischen Legion dieser oder jenerSchild besonders gehöre. Der Schild der leztenFigur ist mit einem Spieße geziert/ nm welchen sicheine Schlange windet, welches in folgendem VersedcS StatiuS angedeutet zu sein scheint:

Unser Schis hat übrigens keine Segelstangen undSegel, welches nicht etwa einer Verstümmelung desMarmorS beizumessen ist, indem man ja weiß, daßdie zu Seeschlachten gerüsteten Schiffe weder Segel-stangen/ noch Segel führten.^)

Die Figur eines Kriegers zu Pferde, die ansder Seite unseres Marmors abgebildet ist, undwahrscheinlich die Person eines Verstorbenen vorstellt/dem dieses Denkmal errichtet worden, ist nebst demPferde sehr beschädigt und verdorben, daher ich sie inder Zeichnung ergänzt babe, um sie kenllich zu machen.Übrigens könte man dieses Monument auch als einGelübde betrachten, welches ein Krieger vielleicht imTempel der Fortuna zu Praneste gethan hat, umihr dafür zu danken, daß sie ilnn das Leben in einerSeeschlacht gerettet hatte, indem es in den frühernHahrdnnderten auch gebräuchlich war/ Barken undSchiffe in den Tempeln den Göttern zu weihen;und selbst Ja so n soll dem NeptunuS das SchifArgo geweiht haben. Eben so belianptet man,daß ein mit vielen Steinen beladeneS Schis/ wel-ches an einem der Vorgebirge von Euböa, Gerästnmgenant/ angelegt hatte/ von Agememnon nachseiner Nükkchr von Troja der Diana sei geweiht

1) l'Iiel). 1.6. v. 248.

2) vio I. 6v. p. 440.

3) viocl. Lic. 1.53.)