Denkmale.
sinS/ welcher glaubt, daß die Schiffe der Grieche»im Feldzuge wider Troja ihr hatten,
und weiß, daß ThucydideS behauptet/ die grie-chischen Schiffe vor dem Kriege mit den Persern hal-ten kein gehabt/l) erklärt dieses Wort,als ob es so viel sagen wollte/ wie Bedekung oderObdach der Ruderkuechte; allein man kan ihn leichtdurch unser Kunstwert widerlegen.
Das Taselwerk erhebt sich auf unserm Schiffeüber dem schmalen Gang der Ruderknechte/ und isiauswendig mit einer Art von kleinen Schilden ge-ziert/ in Gestalt von Pfefferkuchen/ die man izo inder gemeinen römischen Mundart neiit.
Statt derselben sieht man an andern Schiffe»/ be-sonders an dem oben angeführten im Hause Spada,durchkreuzte Gitteröfnungen / um dem Gange unterdem Tafelwerkc Licht und Luft zu geben/ welche-man indessen eben so gut vermittelst dieser kleinenSchilde erhalten konte/ die so/ wie man eS an ge-genwärtiger Zeichnung sieht/ angebracht waren.
Über dem Tafelwerk erhebt sich ein Geländer mitrnnden und auf der Oberfläche verzierten Schilden,die in gewissen Zwischenräumen von einander stehen,welche auf dem Geländer eines SchiffeS/ das obenangeführt ist/ und von Montfaueon bekaiit ge-macht worden/ diejenige Form haben/ die man/ic/icv hieß und womit die Amazonen bewafnet wa-ren. Allein diese sowohl als jene scheinen keinewahren Schilde zu sein/ sondern eine bloße Verzie-rung des Geländers vorzustellen. Wirklich redet auchder Scholiast des ApolloniuS von gewissen Schil-den / die sich als bloße Verzierung an Schiffen fän-den/ und Pausaniasberichtet/daß in einem Gym-iiasio zu Elis Schilde aufgehängt waren/ aus kei-
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