Denkmale.
bekant gemacht worden? Auf diese Frage ist nie,,ner Meinung nach keine andere befriedigende Ant-wort zu geben/ als diese: daß die Becher/ in welchendie Köpfe der Ruder stake»/ vermuthlich von Erztwaren: daß sie auf der Seite/ wo sie erschienen,rund und bohl/ auf der andern Seite aber/ wo-mit sie die Seite des Schiffes berührte»/ eben undglatt waren/ und einen horizontalen Stiel aufnah-men/ welcher/ indem er durch das in denselben be-findliche Loch ging/ den obern Theil des Ruder»durchstach und im ehernen Becher fest blieb. End-lich waren noch innerhalb des SchifS an diesem Stieleeine oder mehrere aufrechte Sprossen angebracht/welche die Ruderknechte in die Hände nahmen und da-durch dem Ruder eine baumelnde Bewegung gäbe»/wieohngefähr bei einer Gloke, Dieses erhellet an unsermSchiffe nicht nur daraus / weil man sonst nicht be-greifen könte/ wie Ruder/ die auf solche Art an derSeite des Schiffes befestigt sind/ in Bewegung gesejtwerden tönten: sondern auch daraus/ weil sie daranschwankend/ wen gleich in einer schiefen Richtung/vorgestellt sind.
Man könte sagen / daß ein Schis/ wo die Ruderin so schwankender Richtung und baumelnd gin-ge«/ eben so viel Bewegung/ als es durch dasNukziehen erhielt/ wieder entgegen bekommen habe/wen man sie nach vorn trieb/ oder daß es wenigstens/wen dies leztere auch nicht erfolgte/ unbeweglich stehen. bleiben mußte/ nach dem Grundsaze: daß, wen ineinem und eben demselben Körper zwei gleiche / ein-ander entgegengesezte Kräfte wirken/ beide sich zer-stören und ohne Erfolg bleiben. Allein ich frage:ist die Kraft/ welche die Ruderknechte ehdem und nochi;o anwenden/ wen sie die Ruder dem Laufe desSchifs entgegen in'S Wasser tauchen/ um dasselbe zu
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