Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
463
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4 Theil. 46Z

sei; den da das Steuerruder beweglich war/ undfolglich abgenommen werden koilte; so legte man esin das Schis/ wen der Gebrauch desselben aufhörte.Dazu kömt noch/ daß wir eine Figur darauf erblikcN'welche mit dem halben Körper über das Bord desSchiffes oder über den erwähnten Kassen hervorragt/und die wir für den Steuermau halten können/ dasie nicht wie alle übrigen auf dem Schiffe herumste-henden Figuren bewafnet ist/ sondern gerade eine solcheStellung hat/ wie die Steuermänner.

Die Eigenheiten/ wodurch sich unser Schif vonso vielen andern Schiffen der Alten/ die man bis-her auf Denkmalen der Kunst gesehen hat/ un-terscheidet/ sind erstlich daS Vordertheil oder dasSchis selbst/ welches hier mehr abgeschnitten als vol-lendet erscheint: und wirklich wurde man eS auchfür abgeschnitten halte»/ wen man den ganz nahedaran vorbeigehenden Bruch des Marmors ansieht;allein dieser Bruch/ der in den Bauch des Schiffeshinunter geht/ hat dasselbe ganz unverlezt gelassenund es endigt wirklich mit dem hervorragenden Theileoder Seitenstüke/ das eines der Seitenenden abbildet.Zweitens sind auch die Nuder an unserm Schiffe ganzsonderbar. Man sieht deren auf der Seite/ die sichuns darstellt/ vier und zwanzig/ und eben so vielesind vermuthlich auch auf der andern. ES ist daranzweierlei zu bemerken/ nämlich die Gestalt und Lagederselben. Was nun diese Gestalt und Lage betrift/so könte jemand/ ohne darauf zu sehen/ daß sie vier-ekichr sind/ fragen/ warum sie nicht oben wie inKelchen oder umgekehrten Bechern eingefaßt seien/und warum diese Kelche oder Becher nicht an derSeite des Schiffes befestigt erscheinen; mit einemWorte/ warum sie nicht den Nudern von vier Schis-sen in halb erhobener Arbeit gleichen/ die sich zuSevilla in Spanien befinden und von Montfaucon