Denkmale.
der r-tl-ula Ili-ca im Museo Capitoll II0/ woAneaS dasselbe in einem runden/ einer Cupolagleichenden Kasten davon trügt. Damit man sichübrigens nicht an der Verschiedenheit der Form die-ser Kasten stoßen möge: so will ich noch bemerken,daß man ans einem Gemälde im herculanischen Mu-seo/ wo Anchises in Caricatur vorgestellt ist / den-selben ebenfalls mit einem vierekichten Kasten in derHand sieht/ wodurch derjenige angedeutet wird/ wo-rin er die trojanischen Penaten eingeschlossen hattet)Diese Kasten oder Tempelchen/ wie ich sie nennenwill/ worin man die Bildnisse der Götter zu sezenpflegte/ waren eben diejenigen/ welche dem Soli-nus zufolge hießen; ^) und jener auf der 1»-
dula Iiiaca mit einer Art von Cupola rechtfertigtdiese Benennung vollkommen.
Um noch besser einzusehen/ daß der Pallas Bildin dem Kasten die Schuzgöttin unseres Schiffessei: so muß man »och folgendes bemerken. Mansieht an demselben/ wie ich schon gesagt habe/ dieFigur eines Krokodils/ folglich das Sinbild bonÄgypten/ wie wenigstens die Münzen und vieleandere Denkmale lehren. Daraus kan man mit Fugund Recht schließen/ daß es eines von den ale-xandrinischen Schiffen vorstelle/ indem bekaiitlich dieSchiffe der Stadt Alexandria dieser Göttin beson-ders geweiht wäre»/ und alle Seeleute/ welche vonda nach Pozzuolo segelten, so bald sie bei dem Vor-gebirge Misenum angekommen waren/ woselbst sieeinen Tempel hatte/ ihr auf eine besondere ArtVerehrung erwiesen.-5) Ich will indessen auch nicht
») Num. i o3. (Üouk. scl eanä. lad. 3?3.
2) ?itt. «l'Ti'col. t. tav. 36.
3) /Kll. I. 2. V. 225.
4) 1.3. Lvlv. 3. v. 24.