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über dem Palladio eine» Olive»zwe!g hatte»; l) da-her ich glaube/ dafi dieses Palladium ebenfalls ei»Symbol der Pallas war/ welches' man vermöge die-ses Zweigs dafür erkennen sollte. Dieses Wahr-zeichen der Pallas zog man in der Folge bei denSchiffen vielen andern vor, nnd es gibt einige/ dieglauben/ dafi man von jenen Helme»/ die häufigdaran angebracht waren/ und deren Name im LateinKa/cce ist/ den Schiffe»/ welche heutiges Tags Galee-ren heisseu , diesen Namen beigelegt habe. ?)
Da mm Pallas bei den Alten sowohl dieSchnzgotti»/ als auch das Wahrzeichen der Schiffewar: so kan sie ebenfalls die Schuzgöttin des unsri-gen seil!/ und daß sie es wirtlich gewesen sei/ be-weiset das Bild / welches / wie ich schon gesagt habe/in dem vicrekichten Kasten befindlich ist/ der am Randedes HintertheilS steht. Ferner stand dieser Theildes Schisses unter ihrem besondern Schuze;^) wieans den Bildern/ die man nante und die
aus vergoldetem Holze verfertigt wäre»/ hervor-geht. Da man nun einen Ring an der einenSeite dieses Kastens befestigt sieht/ woraus erhellet/daß man ihn wegtragen tonte: so schließe ich dar-aus/ daß dieser und der andere Ring/ den man derPerspektive wegen nicht sehen ka» / dazu dienten/diesen Kasten in Sicherheit z» bringen/ wen dasSchif etwa in Gefahr kam. Die Gewohnheit/ Bild-nisse der Gottheiten/ besondern das Palladium/in dergleichen Kasten zu bewahren/ ersieht man aus
1) 8st^r!c. x. 129.
2) sst. 6. v. 3o. LalmsZ. in Zolin. x. L71. V088.trlrein. x. 722.
3) Valer. ?1acc. I. 1. v. 216.
4) v. 646. Luiä.