Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
461
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4 Theil.

in Abrede sein/ dass an unserm Schiffe eben so gutwie auf einer Münze der Pflanzstadt Ncmaufus inGallien das Krokodil ein Symbol der Unterjochungvon Ägypten sein könne.

Nicht so leicht läßt es sich ausmachen/ welcheGottheit oder welche andere Person durch den weib-lichen Kopf vorgestellt werde/ welchen man an demSchildchen oder der Schneke des äussersten Ende»des HintertheilS erblikt/ indem derselbe durchauskein Merkmal hat und auf dem Marmor schon etwasbeschädigt ist. Hch will indessen doch eine Vermu-thung darüber wagen / die ich von vier andern SchifS-rtiken hergenommen habe/ die mit ihren >oslris undanderm Geräthe auf vier langen Binden erhoben ge-arbeitet sind/ und ehmals in der Kirche des h. Lau-rentiuS ausserhalb der Stadt befindlich waren/ izoaber im Mufeo Capitolino aufbewahrt werden.In der Schneke eines jeden dieser Hintertheile siehtman nämlich einen Menschenkopf abgebildet, und soviel sich in der Entfernung/ den sie hängen ziemlichhoch/ erkennen läßt/ nimt man GesichtSziige in den-selben wahr/ welche von Künstler»/ wie ich in dervorläufigen Abhandlung gesagt habe/ nichtpflegten gewählt zu werde«/ um diese oder jeneGottheit vorzustellen; sondern die vielmehr aus derNatur genommen sind/ welches um so wahrscheinli-cher ist/ da alle vier das Haar eben so verschnittenhabe»/ wie es die Kaiser trugen. Einer von diesenKöpfen scheint das Bildniß des M. Agrippa zusein? woraus man schließen könte/ daß die Alten inAbsicht auf die Kriegsschiffe die Gewohnheit hatte»/i» der Schneke des Hintertheils das Bildniß desje-nigen anzubringen/ der über die Flotte befahl/ in-dem Agrippa sich durch den Sieg zur See bei

i) VaillaiN. nuin. ünxer. colon. x. 3l.