Fünfzehntes Kapitel.
Ein Schif mit zwei Nuderbänken.
lNumcro 207.Z
Meiner Meinung nach gibt es unter allen Denk-malen/ auf welchen die alten Künstler Schiffe/ be-sonders Kriegsschiffe/ vorgestellt haben/ weder unterdenen/ welche bis izo bekant gemacht worden/ nochunter jenen/ welche die Antiquare gesehen zu habenbehaupten/ kein einziges/ welches ein schöner gearbei-tetes Schif vorstellte/ als dasjenige/ was ich hierunter Numero so? ausführe/ dessen einzelne Theileso deutlich von einander zu unterscheiden sind.
Der Marmor/ auf welchem dieses Schif vorge- ^stellt ist/ befindet sich zu Palestrina (pi-s-neste) i» derVilla des Fürsten Barberini. Auch Fabrettigibt Nachricht von einem solchen Schiffes) das erauf einer Zeichnung bemerkt hat/ so wie von einemKrokodile/ das dort wie auf dem unsrigen abgebil-det war; woraus ich fast schließen möchte, dieseZeichnung sei von eben dem Schiffe zu Palestrinagewesen welches er vergebens unter den Kunstwer-ke« in Rom gesucht hat. Wen dem wirklich stist/ so verdient er Entschuldigung/ daß er das aufunserm Kupfer abgebildete Hintertheil für dasVordertheil genommen hat.
Da nun bekant ist/ wo dieses Denkmal der Kunstsich izo befindet/ und eS auf unserm Kupfer -Mi»
i) Oe cotuinna p. >16.