-4 Theil. 451
gang hier bei den Triglyphen geöfnct hätte/ um indie Cella des Tempels' zu kommen/ da jene ausser-halb waren.
Ich bin indessen der Meinung/ daß die Leereinnerhalb (--5K-) der Triglyphen von dem Nau-me zwischen einer und der andern Triglyphe zu ver-stehen sei/ den man Metopa nante; und daß/ sowie die Triglyphen in den ältesten Tempeln pflegtenam äussersten Ende der oberste»/ auf dem Hauptge-. simsc ruhenden Balken angebracht zu werden/ derRaum zwischen Balken und Balken oder Triglyphenund Triglyphen nicht verschlossen/ sondern offen war/theils um der Verbindung Luft zu gebe»/ theilsauch um das Licht in dergleichen Gebäude zu brin-ge»/ die damals noch keine Fenster hatten.
Dieser VorauSsezung gemäß halte ich dafür/ derSin der Stelle im EuripideS sei dieser/ daß Py-ladeS den Vorschlag gethan habe/ durch diese leerenNäume/ die zwischen den Triglyphen wäre»/ bei Nacht«^ zeit i» de» Tempel zu gehe»; den eS läßt sich an einemverschlossenen Tempel/ der/ wie ich schon gesagt habe/keine Fenster haben mußte/ ein anderer Weg/ umhineinzukommen/ nicht denken. ES ist überflüssig zu be-! merken/ daß man sich/ wen man in eine solche Me-topa hineingekrochen war/ leicht vermittelst eines' Striks hinunterlassen konte/ welches auch durch dasWort >'.«5--»'-«, clsminere, sich hinab lasse»/ auF-gedrukt wird.