Denkmale.
ist/ eine von den Karyatiden jenes Tempels' sei. Dendie Vergleichung der Höhe dieser verstümmelten Figurmit dem Maße der attischen Ordnung des gedachte»Tempels könte diese Vermuthung wahrscheinlich ma-chen / besonders wen man erwägt/ daß die Höhe die-ser Ordnung drei und zwanzig und eine viertel Spannebeträgt; unser Torso aber vom Kopfe bis auf dieSchaam (als wie viel gerade von der Statue noch übrigist) acht Spannen enthält/ welches folglich fiir'sGanze sechzehn betragen würde; so daß/ wen manden Korb/ der zwei und eine halbe Spanne hoch ist,und das Fußgestelle/ das daran fehlt/ dazu rechnet,beide einerlei Maß haben.
PliniuS gibt uns die Stellung der Karyatidenim Pantheon nicht an. Da er indessen sagt, es sei-en in diesem Tempel Säulen mit syrakusischen Ka-pitalen / d. h. von einem besondern Erzte/ gewesen:so läßt sich glaube»/ diese Säulen mit denselben ha-ben in der untern Reihe des Innern im Tempel ge-standen; so daß/ wen das Innere selbst von zweiGesimsen umgeben war/ die Karyatiden auf demuntern ruhten und das obere trugen.^)
Man seze übrigens meiner Vermuthung nichtentgegen/ daß dieser Kreis oder das obere Gesimsenur schwach hervorragte/ und daß man folglich we-der Säulen noch Karyatiden daran habe anbrin-gen Vnnen: den eS ist ja bekaüt genug/ daß dieserTempel zweimal einer FenerSbrunst anSgesezt war,und das erstemal von Hadrian, wie SvartiannSim Leben dieses Kaisers berichtet, das zweitem?,!aber von SeptimiuS SeveruS wieder hergestelltwurde, wie man dieses auf den Binden des Gebälkc-am Vortempel (xn-ov-ius) liest.
Daraus schließe ich/ daß die ehernen Kapitale
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