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ihrer rechten Stelle befindlich war, eine von denengewesen sei/ welche die Alten an den Gebäuden stattder Säulen anzubringen pflegten, und welche dieGriechen Atlanten, die Nömer aber Telamonesmitte», i) Sie waren das im mänlichen Geschlechte,was die Karyatiden im weiblichen. Ich bringehier aber nicht blos die Stellung der Hand in An-schlag; sondern auch den Korb auf dem Kopfe desTorso, an welchem wenigstens noch die Spuren derBlätter, wen gleich die Blätter nicht selbst, zusehen sind. Ich spreche hier mit denjenigen, welcheden Nrsprnng des korinthischen Kapitals, oder dieGeschichte des korinthischen Mädchens kennen, wel-ches auf das Grab ihrer Mutter einen Korb mitOpfersachen sezte, und welchen nicht lange nachherein gewisser Künstler Kallim a ch uS mit AkanthuSblät-lern umkleidet erblikte. -)
Wen man annehmen könte, daß PlininS beiErwähnung der Karyatiden, die im Pantheonstanden nnd von Diogenes von Athen gearbeitetwaren, 2) das Wort Karyatide gebraucht habe,»m eine jede Figur dadurch anzudeuten, welche dieStelle einer Säule oder andern Stüze vertritt, sowie man izo ohne Unterschied dergleichen Figuren vonbeiden Geschlechtern Karyatiden nent; oder daß sichunter den weiblichen Karyatiden indem Pantheonauch Atlanten befunden hätten, die vielleicht P l i-niuS mit unter dem bekantern Namen der Karyati-den begriffen hätte: so könte man vielleicht ver-muthen, daß der Torso, von welchem hier die Rede
1) Vitruv. I. 6. c. io. (Üonf. I. 5. sc. ii. Q. 42. MlMsehe den 2 Band, S. 454.1
2) ^ Band/ S. — -404-1
3) 1^. 36. c. 5. sect. 4. u. i».