Ä'io Denkmale.
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„ Sie cröfnctc oft die Schlösser ihrer Thüren." >)
Man siebt zwar recht gut/ daß/ was hi-rTbüre genant wird/ nicht wohl ein Fensterladensein könne: wie läßt sich also wohl die Streitfrageentscheiden? Stellt man sich ein Zimmer ohneFenster vor/ in welches nach der Gewohnheit derAlten das Licht durch die Thüre einfiel; so entstehtein anderer Zweifel aus dem Vorzimmer/ in welcheman zwölf Sklavinen derMedea schliefen/ und wel-ches/ da es zur Nachtzeit verschlossen und finster war/derselben keine nähere Auskunft über die Annäherungder Morgenröthe geben koiite.
II.
lNumero 20Z.Z
Das zweite die Baukunst betreffende Denkmal/unter Numero 206/ ist der Torso einer Statue,welcher zwei Jahrhunderte hindurch im Hofe desHauses Farn esc auf der bloßen Erde dem Unge-mach der Witterung und der Verlezung der MenschenauSgesezt war/ weil niemand/ oder doch nur sehrWenige den Werth desselben zu schäzen wußten. Manwird sich daher nicht wundern/ daß dieses Denkmalder Kunst uubekant geblieben ist. Die Antiquarehaben nichts von ihrer gewöhnlichen Gelehrsamkeitdaran entdekt.
AuS der -Stellung der linken Hand / welche auf-gehoben ist/ um den auf dem Kopfe befindlichen Korbzu tragen/ läßt sich nichts anderes schließen/ alsdaß diese Statue/ da sie noch unverstümmelt und an
i) Argonaut. I. Z. v. 621.