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verrichtet wurde/ verwechselt ist/ darf uns nicht irremachen; den dergleichen Verwechselungen trift man
> auf den alten Denkmalen der Kunst känsig an / wo-
> hjn unter andern verschiedene geschnittene Steinegehören, auf welchen die Figuren von der rechtenSeite zu Pferde steigen. Überdies aber brachte eSdie Composition dieses Grnpo so mit sich. DerJüngling hat den linken Arm über den Kopf gebo-gen/ gleichsam um eS sich bequemer zu machen/ wel-ches man auch an vielen Statuen/ besonders an de-nen des BakchuS und Apollo/ wie ich schonoben bei Numero 42 bemerkt habe/ wahrnimt.
Bei Tische wartet auch einer von den Genienauf/ welche nach dem Glauben der Alten bei ihrenfröhlichen Gelagen zugegen waren/') dergleichen manauch auf einer Vase bei Buon arroti sieht. -) DasSonderbarste an diesem Genius ist indessen dasweibliche Geschlecht/ wie man an den Brüsten siebt/die auf dem Kupfer ziemlich stark/ und anf dem ge-^ schnittenen Steine vielleicht noch stärker sind. Aufeinem Marmor/ der dem Bildhauer VartholomäCavaceppi gehört/ habe ich einen andern weibli-chen Genius mit eben solchen Flügeln/ wie der un-tv srige, ohngefähr in halber Lebensgröße/ gesehen; er^ hat ebenfalls zierliches' und auf dem Scheitel ge-bundenes Haar/ wie der hier vorgestellte.
1) cxei'cilst. in autor. x. 98.
2) Oeinxslei'. Tli'ui'. 90. n.Z.