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Denkmale.
darauf zu liegen. Sie sind sämtlich dunkelrothzwahrscheinlich / um dadurch purpurne Deke» anzu-deuten/ als' womit/ wie man liest, das Polster einesweibischen Jünglings und Königs von PaphoS be-dekt war. Auch sind sie mit Franken besezt/ wel-che am Gestelle herabhängen. Bei dieser Gelegen-heit muß ich zwei Worte des Pollux bemerken/ woer von dergleichen Polstern/ auf welche» man beimEssen ruhte/ redet/ und welche seine Ausleger bisizo nicht verstanden haben; eö sind die Worte
und 77-5--.'^) In Ansehung des leztern bekeiltZungerman ganz aufrichtig/ daß er nicht wisse/was er davon sagen solle. Beide bedeuten daS/ wasman gemeiniglich einen Strohsak neiit/ den manunter das Unterbette legt/ um dasselbe zu erhöhen.Da man an einigen Orten statt des Strohs wohlBlätter/ und besonders auch Haidekornstengel nahm:so nante man dergleichen Sake von
x-v, Blatt; oder well sie mit Gras oder
Hen gestopft wäre»/ von n-?, Kraut oder GraS,Um aber wieder auf das Gemälde unserer Vasezu komme»; so liegen die drei Figuren nur halb undso/ daß die Füße der einen hinter der andern auS-gestrekt sind/ und das Kopfkissen sowohl der in derMitte liegenden als der dritten Figur scheint auf demKnie ihrer Nachbarin zu ruhen. DaS Gewand/ wel-ches die untere Hälfte deS Körpers bedekt/ scheint keinoder x»lli> zu sein/ sondern vielmehr daS/was die Griechen , und die
Römer «.oi-.il nante»/ d. h. Deke»/ die mancherleiFarben hatten und bunt gewürkt waren ^
5>ici,.i^) mit einem Worte/ solche/ die man über die
1) 1. 6. 16. n. 67.^
2) 1^. 6. segiu. 9.
3) I. 1. elcA. 1. v. 65.