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Polster legte/ wie aus dem breiten nach Art einesSchachbretts gezeichneten Nande erhellet, dergleichenman an den weiblichen Kleidungen nicht sieht. AusAnlaß der Mannigfaltigkeit der Farben dieser De-kcn bemerke ich noch/ daß die griechischen Gelehr-ten den Auszügen/ die sie aus' den Büchern verschiede-ner Schriftsteller machten/ gleichfalls den Namenoder gaben. Diese Dekcir
scheinen hier die Stelle der Kleider zu vertrete»/welche die Nömcr oder convivales nanteil/
und welche bei prächtigen und üpigen Mahlen die Gä-ste statt ihrer gewöhnlichen anzogen/ ehe sie an denTisch lagen.
Alle drei Figuren haben eine Binde um die Stirn/welche gestikt zu sein scheint/ dergleichen die Theater-biihlerinen zu tragen pflegten.^) Indessen ist esauch möglich/ daß der Künstler darunter Blumen-kränze abgebildet hat/ wie die Bakchantinen^) nndalle trugen / die bei feierlichen Gastmahlen zugegenwaren. Dicht an die Binde oder den Kranz der dreiFiguren schließt sich eine Art von Svbeukranz/ wiediejenigen/ welche beim Trinken sich nicht sicher hiel-te!,/ zn thun pflegten/ indem sie nämlich einen Kranzvon dieser Pflanze wegen ihrer kühlenden Eigenschaftum den Kopf zu binden pflegten. 5) Über die rechteSchulter und um die Brust herum zieht sich an ebendiesen Figuren ein Blumengewinde oder ein Kranz/der mit gelben Knöpfchen versehen ist/ welche aberwegen ihrer Kleinheit nicht wohl zu unterscheiden
1) <^a82uli. animatlv. in I. i. c. 4. x-9-
2) I^ollux, I.4. i!>4>
Z) Lc^uit. v.406. Lulä. v.
4) 8uiü. v.
5) LH'Mpos. 1..?. Z. «