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8 (1825)
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Denkmale.

Homerus genommen sei/ bin ich nun hier ver-schiedener Meinung und schränke folglich meine Be-merkungen über diese Musaik innerhalb der Gränze»der Fabel ein.

Auch ich gebe es zu und halte es für ausgemacht,daß die Seene dessen / was auf diesem Denkmale vor-gestellt ist/ in Ägypten sei/ wie dieses offenbar ausmenrern Thieren erhellet/ welche blos diesem Landeeigen sind. Wen ich nnn bedenke/ daß die Reisedes Menelans und der Helena nach Ägyptendie einzige dort vorgefallene Begebenheit ist/ dieHomerus erzählt: so finde ich dieses auf die Rn-saik von Palestrina sehr anwendbar. Und wirklich,wen man dieselbe mit dem Trauerspiele des Enri-pideS/ Helena betitelt/ vergleichet/ als worindieselbe Begebenheit mit Erdichtungen auSgeschnMist: so scheint es mir/ daß dieser Gegenstand Ver-bindung mit demjenigen habe/ welcher auf der M«>saik abgebildet ist.

Ein Umstand / den niemand genau bemerkt hat,und der auch beim ersten Anblike unbedeutend,scheint meiner Muthmaßung noch mehr Gewicht i»geben. Dieses ist nämlich ein Gefäß (simpuluw)in der rechten Hand der weiblichen Figur, die hin-ter dem Haupt oder Anführer der Krieger stchl!was ich am Orte selbst mehrmal untersucht habe.Dieses Gefäß mit einem langen Stiele/ womit imden gemifchten Wein in den Becher füllte/ bat derAbbe Barthelemy für ein Diadema angesehen, >)Da nun das Weib die Hauptfigur der Musaik ist: s»möchte ich glaube»/ daß es Polydamna/ die Toch-ter des ägyptischen Königs Proteus/ sei/ welchedem von mir angenommenen Menelaus daspenthes reicht/ indem sie es aus dem Gefäße i«

i) Rxpllcai. 1a Uvsaitj. Malest,!', x. 20.