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mischen/ welches die Kraft hatte/ alle Melancholiez» vertreiben/ und alleS/ selbst die erst kürzlich »er«prbenen Eltern/ in Vergessenheit zu bringen. >)Dieses Nepcnthes aber war, wie man glaubt/„jchtS anderes/ als was man gewöhnlich Opiumneilt.
Die weibliche Figur auf unserm Gemälde, wel-che in der linken Hand ein Gefäß oder vielmehr ei-nen Becher hält/ mit der rechten aber eine Bewe-gung macht/ als ob sie den vor ihr sizenden Jüng-ling trösten wollte/ scheint Helena zu sein/ undM'/ wie auch PolygnotuS sie gemalt hatte/«m ihren beiden Zofe»/ Elektra und Pantha-liS/ begleitet; wiewohl DiktyS von Kreta sieZlthra und Klymene nent. Wirklich warauch dem kurz zuvor angeführten Apulejus zufolgeder Becher das Merkmal / woran man die Figur derHelena erkante. Helena trägt hier den Becherauf den Fingerfpizen/ wie diejenigen zu thun pfleg-ten/ welche jemanden mit Anstand und Gratis woll-ten zu trinken reichen. 5)
Dieses also angenommen / kan der Jüngling/mt welchem sie spricht/ und der tief nachdenkendund das Kin auf die Hand gestüzt vorgestellt ist/kein anderer als Telemach sein, welchem Helenadas unter den Wein gemischte Nepenthes zu rei-che» im Begriffe ist; hinter ihr steht eine von denerwähnten Zofen mit einem Beken (>5655) von weis-ser Farbe/ d. i. von Silber/ wie dasjenige war/
1) v. 220.
2) ac! I. c.) eciit. Qlagßav. 1614.
3) pausan. I. lo. 26.^
4) LAuch Homer. r. 143.Z
ö) ?ollux, I. 6. segni. 95.