Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
296
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^6 Denkmale.

hatte / dem PriapuS/ als dem Richter der Schi»,.

heit/ weihete. l)

VII,

lNumcro jüa.Z

Wen ich nicht irre/ so gehört auch das alte Ge-mälde/ das' ich nach einer colori'rten Zeichnung desFranz Bart oli/ die sich in der vaticanischen Bib-liothek befindet/ eopirt und unter Numero lösaufgeführt habe/ zur Geschichte des Nlysse6 »»dstellt den Telemach und PifistratuS/ NestorsSohn/ nebst der Helena und zwei Frauen dersel-ben vor.

Nachdem des Ulysses Sohn sich auf Befehl derPallas auf die Reise begeben hatte/ um etivaSvon seinem Vater zu erfahren, ging er zuerst MN estor. Da dieser ihm aber keine andere Nachrichrals von der Abfahrt des UlvfseS vom trojanische»Gestade geben koiite: so schikte er den Telemachnebst seinem oben erwähnten Sohne zum Mene-lauS nach Sparta/ weil er glaubte / daß er von dem-selben neuere Nachrichten werde erhalten können. Alssie nun bei diesem Könige angekommen nnd die Un-terredung auf den"Ulysses gelenkt hatten/ so preß-te die bloße Erinnerung an ihn allen/ vorzüglichaber dem Telemach/ Thränen aus. Um nun de»Geist des Jünglings/ der durch dergleichen Gedan-ken so sehr in Traurigkeit versezt worden/ wiederaufzuheitern / wurde das Mittagsmahl bereitet/ »ndum diesen Zwek desto sicherer zu erreichen/ beschloßHelena/ das NepenthesH unter den Wein j»

1) i. i> x> 4AZ.)

2) IV. v. 22>. ^O!o6. LIc. I. 1. suIi La.I