Denkmale.
gliche»/ angefüllt war/ so daß sie wahrscheinlich mitSchwefel besirichen worden/ weil man diese brenbanMaterie bei vielen heiligen Ceremonien nnd vorzüglichbei Lnstrationen gebrauchte. So war auch die ffakelbeschaffen/ welche am Fuße der erwälmren/ nach Enge-land gebrachten Statue befindlich ist/ das heißt! sswie ich sie unter Numero 1^2 vorstelle/ welchesKupfer sich unter der Vase/ wovon izo die Nede gehl,befindet. Gerade so ist/ wie ich glaube/ die Fakel,welche die Furie auf gedachter Vase in der Handhat. Eine andere Fakel von eben der Art sieht numauf einem alte» Gemälde in der Villa SeinerEminenz des Herrn CardinalS Alexander Alba-n i/ das ich unter Numero 208 aufführe.
Um aber wieder auf dieFurie und auf die ct>ASlosgewikelte Rolle, die sie in der Hand hat/ zu komme»!so scheint es/ daß darin die gegen den Orestes a»;»-siellende Anklage enthalten sei/ und sie auch hier die An-klägerin ist/ wieLucianus sie in der Unterwelt mdem Richterstuhle des Nhadamant uS dazu macht.
Der Held mit trauriger Mine und in einer Stel-lung/ als' suche er die Richter zum Mitleid z» be-wege«/ scheint das lebhafte Bild des Orestes j»sei»/ wie er so ganz über sein Verbrechen zerknirschetist und die Entscheidung erwartet/ von welcher sei»Leben oder sein Tod abhängt. Auch gibt wirtlichAristophanes dem Orestes' gerade so/ wie mi>»es hier sieht/ eine Art von Oberkleid/ ge-
nant/^) das er über die linke Schulter aufgeschlagenhat; und diese Art/ gedachtes Kleid zu tragen / ist ebendiejenige/ welche Plautus »ent: co/-^e/e »-/um uud
1) 8. 5>. 4Z6.
2) ^v. v. 713.
Z) Luxtiv. act. /». sc. 1. v. 12. sc. 2. v. 9.