Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
271
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2 Tl). 2 Abschn.

„cher und Wasserkrüge darauf sezen. "l) Sie zieltdadurch gewiß auf ein Gefäß/ das' dem ähnlich ist/welches auf dem obigen Tische sieht/ wiewobl derTisch selbst länglicht und abgerundet ist/ nach Artderer/ welche die Griechen nan-

lcn,

Die weibliche Figur, welche der Pallas gegen-über steht/ und in der rechten Hand eine Art vonaufgerolltem Buche/ in der linken aber eine Fakelhält/ soviel ich unterscheiden kau/ soll/ wie ich glau-be/ die erste unter den Eumeniden oder Furiensciii/ die von einigen Tisiphone genemt wird/und welcher dem Plntarchus zufolge die übrigenuntergeordnet waren/') Ich habe bereits oben an-gemerkt/ daß einige der ältesten Dichter nur eineeinzige Furie kanten/ und ich führte blos den Era-tollheneS darunter an. Zzo muß ich auch nochden Homcrus^) und Pindar»6 nennen/ welcherbei der Gelegenheit/ wo er von den O.ualen desbösen Gewissens des Ödipus redet/ wirklich nureine von diesen Göttinen namentlich auffuhrt. >-)Auf den hetrurifchen Begräbnißurncn erscheinen sieimmer mit Flügeln/?) und insbesondere auf denje-nigen/ wo Orestes/ von ihnen gepeinigt/ vorge-stellt wird. Auf unserer Urne hingegen hat die F n-

1) Lccles. >>.706 — 710.^

2) 8uid. v.

3) A>n. I. 11. v. 6o5.

Plutarch redet liier nur von einer Furie/die Adraftea hieß. ^xolloä. I. i.Z^j

5) ix. I. IX. V .Z67. r. XIX. v. S7.

6) II. v. 7Z.

7) l^Cs konnnen d-cren auch ohne Flügel vor.ü