Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
270
Einzelbild herunterladen
 

270

Denkmale.

, , > > 5tat <?uc</>5 sol'libus u,na.^)

Das, was sie zwischen den Fingern hält, sollentweder eine Bohne oder ein Täfelchen vor-stellen, dergleichen man sich bei gerichtlichen UM,ei- 'len zu bedienen pflegte: die Urne aber stellt ohneZweifel diejenige vor, worein man die Stimmen derVerdammung oder Lossprechung warf, und welche »mbald bald besonders aber xv-i!-

x«5°z, zum Unterschiede von derjenigen nante, welchhieß, und in welche man die nichts entschci-denden Stimmen warf. Ausser diesen gab eS nocheine andere Urne von Erzt, worein man hernachbeide Arten von Stimmen legte. 5)

Ein so geformter Tisch, wie der ist, auf welchemdie Urne steht, mag vielleicht eine Abbildung desje-nigen sein, den man in den Gerichtshöfen hatte/und welchen die alten Griechen 6»^, die Grieche»aus den leztern Zeiten aber nante»,i)

Hieraus kan man sich dasjenige besser erklären, wasÄristophanes die Praxagora sagen läßt, die eruns als eine Reformatorin der Verfassung mAthen darstellt.

Als nämlich ein Chor anderer Weiber, die ihrentgegenkommen/ fragen, was sie mit dem 6»^ z»machen gedenke? so antwortet sie: „ ich werde die Be-

1) VlrA. An. 1.6. V. 22.

2) 8c!,ol. V. 41. V. I^ucian.vitar. auct. x. Z7Z.

3) I^ucian. Ilermot. 40.^

4) ^ccles. v. 676.

6) 8c^c>I. Vesz). v. Z20. lauster. 26 Luiä. v. x-c-

6) Luid. v.