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wegen Ermordung seines Bruders PalamedeS zurächen/ welche nicht allein dem Ulysses und Dio-medeS/ sondern auch dem Agamemnon zur Lastgelegt wurde. Überdies führen auch die Poeteii/welche die Begebenheiten nach ihrem Gefallen auS-schmüken, jene schon erwähnten Furien des Ore-stes in den AreopagnS eitt/ damit sie gegen ihnwären.-)
Da nach der Gewohnheit dieses Gerichtshofesangenommen wurde/ daß der AuSsprnch zu Gunstendes Angeklagten geschehen sei, wen eben so vieleStimmen für als wider ihn waren: so sagt man/daß PallaS/ als die Beschüzerin dieses Angeklag-te»/ noch ein günstiges Votum in die Urne gewor-fen habe, da sie gesehen/ daß unter den verurtbei-lenden Stimmen eine mehr befindlich sei; woraufer den nunmehr losgesprochen worden. Darausentstand das Sprichwort! ^/-/-e^«-^) und
der Gebrauch/ daß man noch ein günstiges Votumbei solchen Urtheilen in die Urne warf/ wen zurgleichen Anzahl nur noch eines fehlte/ so wie derSenat in Rom dem Cäsar AugustuS die Gewaltgab/ bei allen gerichtlichen Untersuchungen zu Gun-sten des Angeklagten zu entscheiden.
Um nun auf die Erklärung der einzelnen Figu-ren unseres Gefäßes zu kommen: so muß meinerMeinung nach die dritte zur rechten Hand/ welchedaS/ was sie zwischen den Fingern zu haben scheint/in eine auf dem kleinen Tische stehende Urnewirft/ unstreitig Pallas sein:
1) ^IK!6. v.
2) LumeniZ. v. 533 — 633.
3) ^v. 708—709.I
4) orat. 2^. k'Ilüosll'Qt. v!t. Loplust. 2.
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