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8 (1825)
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Denkmale.

sich auf unserm Marmor von andern Bildnissen die-ser Göttin durch den Stierkopf (i^mus), der an ei-nem Baume hängt/ unterscheidet; eine alte Gewohn-heit/ besonders der Jäger, welche ihr zu Ehren dieKöpfe nud Klauen der von ihnen getodeten wildenThiere aufhingen, i)

Von diesem Götterbilde hing/ einem AnSfpruchedes Orakels zufolge/ die Heilung des Orestes ab.Nachdem er aber kaum an'S Land gestiegen wir,wurde er mit seinem Freunde hingeführt/ um derDiana geopfert zu werden; den alle Fremde»/ diehier landeten/ wurden als Schlachtopfer für dieseGöttin betrachtet. Darum erscheinen sie beide aufunserm Marmor in Fesseln/ wie sie von einem Tra-banten des Königs zum Altar geführt werden. DiePriestern: dieser gransamen Gottheit war Zphige-nia/ deS> Orestes Schwester/ welche von Dianain dem Augenblike dahin versezt worden/ da ßc inAuliS geopfert werden sollte. Sie ist auf nnsemMarmor diejenige Figur/ welche in der linken Handein Schwert in der Scheide hält. Diese Pricstemhörte/ daß die beiden zum Tode bestickten Schlacht-opfer Griechen seien; wußte aber nicht, daß der eineihr Bruder Orestes sei, indem derselbe seinen Na-men durchaus nicht angeben wollte. Sie schob in-dessen ihre heilige Verrichtung auf, um einen der bei-den Fremdlinge nach ArgoS zu schiken und dem Ore-steS Nachricht von ihrer Lage zu geben, während derandere als Geisel zurükbleiben sollte. Indem minJphigenia den Brief/ den sie nach ArgoS sendenwollte und der von dem Künstler auf unserm Mar-mor durch das am Baume liegende Täfelchen vorzc-

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