2 Th. 2 Abschtl.
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stellt ist/ dem einen übergebe» wollte: so entwikelt,:sich diese Geschichte durch das gegenseitige Erkennender Schwester und des Bruders, (welches man auch aufeinem herculanischen Gemälde vorgestellt siebt, >) undOrestes cntdekte nunmehr der Zphigenia sei»Vorhaben, welches sie den vollkommen billigte.DaS Schrekliche dieser grausamen Gewohnheit wird»och durch die Köpfe anderer unglüklichen Schlacht-opfer erhöhet, die an den Ästen des Baums hängen,unter welchem das Opfer vollbracht wurde, gerade sowie die Gallier die Köpfe und Hände ihrer im Kriegegetödeten Feinde an ihre Hausthüren aufhingen.^)Opfer, unter Bäumen gebracht, wurden angesehen,als wären sie den Göttern weit angenehmer; daher»um selbst auf Münzen solche Götterverehrungen un-ter einem Baume vorgestellt sieht. Die Statuengewisser Gottheiten, wie z.B. der Diana auf un-serm Marmor, wurden daher auch nebst den Altären,auf welchen man opferte, unter Bäumen aufgestellt/)Eben dieses ist auch der Fall mit der Pallas und ih-rem Altare auf der oben angeführten Begräbnißurneim Hause Gentili. Der Grnnd von diesem Wahnlag in einer gewissen religiösen Ehrfurcht, die man»och immer gegen Haine und Bäume hatte, indemdieselben, dem PliniuS zufolge, die ersten Tempelder Götter waren. 5)
Die Bildsäule der taurischen Diana hält in derlinken Hand ein Schwert in der Scheide, um die
1) 6'^rcvl. t. i. tav. i».
2) vioä. 8ic. 1. 5. sc. 29^
3) l'ristnn eoinrut-nt. t. i. 626. t.2. ^^7.
4) Va'illant. num. iinp. mox. mocZ. p. 1Z6.
5) 1^. l2. c. 1. ^ect. (!onf. la commellt. 26 Vlrß.All. 1. 1. v. 169.