Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
259
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2TH. 2Abschn.

Euripides ab, welcher nämlich diesen Liebesdienstder Elektra, des Orestes Schwester/ beilegt,^)während PyladeS den Beschluß des Volkes zu Ar-goS in Vetref seines SchiksalS mit anhörte.

Der Verfertiger des gegenwärtigen Denkmalsscheint es mit der Partei derjenigen Dichter gehaltenzu haben/ welche nur eine einzige Furie annah-men^) und zu welchen auch EratostheneS scheintgehört zu Habens) in Ansehung der Vorstellung die-ser Furie aber ist er den ältesten Künstlern gefolgt,welche dieselben nicht so schreklich abbildeten. DaSniedrige Behältniß/ in welchem die Furie hier steht,köilte man für einen ihr geweihten Ort oder für eineArt von offenem Tempel ohne Dach halten; so wieauch die Altäre der Furien in ihren Hainen an ei-nem offenen Orte waren. 5)

Die zweite Vorstellung rechter Hand/ die manauch auf einigen geschnittenen Steinen, 6) ferner anfeinem alten Gemälde im herculanischett Muse»'')und endlich noch auf dem Vruchstük eines Basreliefsvon vorzüglicher Arbeit in der Villa Seiner Emi-nenz des Herrn CardinalS Alexander Albanifindet, zeigt die Ankunft des Orestes und feinesFreundes PyladeS im taurischen ChersonesnS, umdas Bild der taurischen Diana zu holen, welches

2) plui!>rcli. clo seril num. rindicw x. 56-j> ö. p. 2Z4.

Z) 1'^eriac. v. 400.

4) I. 1. 26.^

5) IlZ. I. 2. 1 1

ö) lBcschrcib. d. geschuitt. Steine, Z Kl. Z?!bch.20Z Num.Z

7) kiuuis cl'ürcol. t. >. ^.v. I 2.