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8 (1825)
Entstehung
Seite
254
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Denkmale.

hatte/ nebst dem Gürtel in Verwahrung gab, damitbeides zum Grabmale Agamemnons bin getragenwerde; i) hieraus tan man allerdings' schließen, daßder Gürtel dazu bestimt war, irgend einen Theildes Grabmals zu umgeben. Man bemerke fer-ner beilausig den Kreis und den herabhängendenSrreif, welcher die beiden Schneken der Kapitelleverbindet, als worin dieselben den Säulen imTempel des Er echt Heus in Athen gleichen/')

Was die Urne oben auf dem Steine betrift, stkan man annehmen, daß Orestes sie schon daraufgefunden und Kl»tämnestra sie darauf sezen lassenhabe; den wir wissen, daß dieselbe, nachdem sieihren Gemahl umgebracht hatte, ihrer Tochter Chry-sothemis aufgetragen hat, seinen Manen zuopfern, um den Geist zu versöhnen, der ihr imTraume erschienen war und sie so unrukug gemachthatte. Selbst jener Korb, der mit Opfersachen an-gefüllt war, und den ein Mädchen, dem Vitru-viuS zufolge, mit einem Dekel versehen auf den.Grabe ihrer Mutter stehen ließ, und der nachher,da er mit Akanthusblättern umwachsen war, einemgewissen KallimachuS die Idee zur Erfindungdes' korinthischen KapitälS an die Hand gab:^) zeugtvon der Gewohnheit jener Zeiten, Vasen mit der-gleichen Sachen ans den Gräbern stehen zn lassen.Diese Vasen, welche schwarz waren und auf dilGräber gestellt wurden, (von den Griechen ge-nant,^') können okngefäbr so gestaltet gewesen sein,wie die unsrige. Unterdessen könte diese Vase auch

1) ülectr. 444 Z

2) <>v nionum. <Io In Oröce, pl. 20.

Z) LG. d. K. S V. jK. 14 §. N. 2 K. ti>§.?4) Ilcs^cl,. v.