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len ohne Fußgestell eingefaßt/ wie man dieses auf al-len gemalten Vasen der Art findet. Die Säulenwurden dem zufolge/ was ich bereits oben angeführt> habe, gewöhnlich auf das Grab> selbst gestellt und^ hießen besonders alsdaii/ weil die
Grabschrift darauf eingehauen war/^) wie manauf der dorischen Säule sieht/ welche vor kurzemvon der Insel Melos im Archipelagus nach Vene-dig gebracht worden ist, auf welcher die Grabschristdes Verstorbenen der Länge nach in den Hohlkehleneingegraebn ist.
Die Säulen an unserer Vase haben oben einebreite Binde/ welche nicht eigentlich eine Verzierungder Säule, sondern ein bei Begräbnissen üblicherGebrauch zu sein scheint/ indem es bekant ist/ daßman die Gräber mit Blumengewinden / ^) so wiedie daneben stehenden Altäre mit Binden von blau-er Wolle zu schmükeu pflegte; 5) daher man auchdie Säule oder den Grabstein einer andern Vase von^ gebrautem Thone mit einer Binde umgeben fin-det. 6) Indessen war dieses auch in den Tempelngebräuchlich/ wo die Säulen gleichfalls mit Bindenumwunden waren;^) und man nante ein solchesVerzieren S) Daraus läßt sich die Absicht
der Elektra/ des Orestes Schwester/ erkläre»/wo sie bei Sophokles ihrer Schwester Chr»«sothemis das Haar/ welches sie sich abgeschnitten
1) 8uiä. v.
2) ?au8.in. 1. 2. Lc.
3) dorsin! 6i tlue ant. iscr!?. x. l d.
4) likull. I. 2. eleZ. 4. v. ^3.
5) ?rvxei't. I. e!cA. 6. v. 6.
6) (^ori Mus. lad.Zi.
7) ?0l^lLn. stiatag. 1.6. c. 5o. x. 696.
ö) Luiä. v.