Denkmale.
Schlange/ so daß cs scheint/ der Künstler habe da-durch andeuten wolle»/ wie groß die Wuth war/welche sie zu einer so grausamen That verleitete.
Die Alte/ welche über dieses abscheuliche Schau-spiel ganz erschroken ist/ könte man für die Gäug-amme des Orestes halten/ welche/ wie Einige wol-len / ihm bei diesem Mord das Leben rettete/ beiwelcher nicht nur Kassa ndra und Agamemnon,sondern auch nach Homers Erzählung viele seinerGefährten umkamen/1) deren Grabmäler man zuMyeenä zeigte.^)
DaS von Agamemnon gebrachte Opfer kan nicht/wie Bellori behauptet/ an den Gott Terminusgerichtet sein/ indem diese Gottheit von den Grie»chen gar nicht verehrt wurde. ES können auch dieauf unserm Marmor angebrachten Terminus dieBildsäulen anderer Götter bedeuten/ welche die Al-ten wohl in dem Gpeisesaale aufzustellen pflegte»/^)oder die dem Sophokles zufolge^) in der Hallevon AgamemnonS Palaste standen und daher vonunserm Bildhauer mit gutem Vorbedacht angebrachtworden sind: den zu den Zeiten AgamemnonS,so weit wenigstens die schriftlichen Nachrichten ge-hen/ war die Kunst noch nicht zu einem solchenGrade der Vollkommenheit gediehe»/ daß sie dieganze Gestalt des menschlichen Körpers nachahmen-konte/ sondern sie schränkte sich blos darauf ein,den Kopf nachzubilden. Dergleichen Köpfe seztendie Griechen in jenen Zeiten auf Klöze und dieswaren da>1 die Bildsäulen ihrer Gottheiten/ wie
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2) paus-»!. I. 2. le >6. in
3) .^i-nvb. a>Iv. gcnt. I. 2. ^kuius ile xict. veter. !>2>c.6>x. 96.
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