Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
249
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2 Th. 2 Abschn.

Pausanias berichtet/ indem er erzählt/ es seiennoch zu seiner Zeit zu Pharä, einer Stadt inAchaja/ dreissig vierekichte Steine befindlich gewesen/welche eben so viele Abbildungen von Gottheiten vor-7 gestellt hätten, i)

Es scheint daher vielmehr/ daß gedachtes Opferinsbesondere dem Apollo gebracht worden sei/ daKassandra eine Priesterin dieses Gottes war, undder neben dem Lorbeerbaum/ welcher bekantlich ihmgeweiht war, stehende Dreifuß bestätigt diese Ver-muthung. Dieses kan man auch noch aus den Dank-sagungen schließen/ welche der von Agamemnon beiseiner Rükkehr von Troja vorausgeschikte Bote nichtnur dem Jupiter/ sonder» auch dem Apollo ab-stattete/ weil er/ wiewohl er in diesem Kriege denTrojanern günstig/ den Griechen hingegen zuwiderwar, den Agamemnon von keinem tödlichen Pfei-le hatte treffen lassen/ wobei er ihn zugleich bat /daß er sich auch in Zukunft günstig gegen seinen5 König bezeigen möchte; zum Mereurius aber fleh-te er, daß er ihn mit seiner Armee glüklich wiedernach Hause zurükführen wolle. Wen man nun die-ses mit dem Dreifuße zusammeuhält / so kan manimmer voraussezen / daß auch Agamemnon sichmit den übrigen vereinigte/ um dem Apollo zudanken. Endlich kan man noch annehmen/ daß die-ses Opfer demjenigen Apollo gebracht wurde/ wel-cher Lx/Z«°---5 genant wurde/ das heißt: welchem dieSeefahrer opferten/ sowohl nach einer glüklichenLandung/ welches hieß,^) als auch

wegen des glüklichen Einsteigens in daS Schif bei

1) l^, 7. 22.Z

2) Lgzm. v. 480,Z

3) Llepliän. lle Urli. v.