Denkmale.
zählt / daß diese blutige Scene bei einem Abendessensich ereignet habe/ zu welchem Agamemno» nebßseinen aus dem trojanischen Kriege zurükgekchrtenGefährten von ÄgisthuS eingeladen worden sei;>)daher man das'Sprichwort: ein Abendessen Aga-memnonS, von solchen brauchte / die für die Gäßegefährlich abliefen. HyginuS will/^) daß diesetraurige Handlung bei einem Opfer verübt wurde,welches dem Äschylus zufolge Agamemno» ver-richtete,^) und diese Nachricht wird durch die Er-klärung des Marmors/ den ich ausgewählt habe, be-stätigt.
In Absicht auf die Hauptsache und die Persondes Mörders von Agamemno n stimmen alle Au-toren überein; dieses war nämlich Ägisthus, cmSohn deS THyestes, einesBruders vonAgamcm-nons Vater/ den er mit seiner eigenen Tochterblutschänderisch gezeugt hatte; daher er auch seinenNamen erhielt, nämlich von Ziege/ indem ervon seiner Mutter ans Schaam über ihr strafbaresVergeben in einem Walde anSgefezt und von einerZiege gesäugt wurde. AtreuS/ AgamemnonsVater, gab dem Thyestesv um sich wegen desSchimpfes zu rächen, den er seiner Ehe durch denBruder angethan glaubte/ dessen eigene Kinder zuessen. Allein AgisthuS rächte diese seinem Vaterangethane Beleidigung wieder/ indem er den AtreuSumbrachte und sich des Thrones von Mycenä bemäch-tigte. Agamemno» vertrieb ihn wieder von dem-selben und daraus entstand nun die zweite Ursache
1) rZ-sv-7-7. XI. V. /jvö. Lonk. .Man. var.Iust. I.z. c>>>>
2) Lustatli. in IV. x. 1607.
3) k'sli. 117.
4) !. c.