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Denkmale.
Diese Stelle ist/ so viel ich weiß/ von keinem ein-zigen Schriftsteller/ der von den Begräbnißgebriin-chen gehandelt hat, angeführt worden.
Aus dem Spieße auf unserm Marmor/ der ganzgerade und so getragen wird/ daß die Spizeoben zu steht/ köiite man vielleicht schließen/ daß dieGewohnheit der Römer/ bei den Begräbnissen derObrigkeiten und Krieger die FasceS und Waffen um-gekehrt/ die Spize nämlich gegen den Boden/ zu tra-gen/1) nicht auch bei den übrigen Völkern statt ge-funden habe/ und daß vielleicht bei den Griechen indiesem Stüke ein anderer Gebrauch herschte; so mez. B. die Archonten der Thebaner die Spize der Spie-ßes' nach vorn bin trugen. 2) So viel ist gewiß,daß die Schriftsteller einer solchen Gewohnheit beiden-Leichenbegängnissen nicht erwähnen; und Vi-rgilniS/welcher sie den in Latium angesiedelten arkadischenVölkerschaften beilegt/^) so wie StatiuS/ bei wel-chem die sieben gegen Theben ausgezogenen Heldenden Leichnam des Ä r ch e m oruS begleiteten und ihreSpieße auf eben diese Art hielten/^) werden sichvielleicht nach den Gebränchen der Römer/ die zu ih-ren Zeiten statt fanden/ gerichtet haben. Ebensowürde man auch meiner Meinung nach die übrigenrömischen Dichter erklären müßen/ welche den Griechendiese Gewohnheit beigelegt haben. Unter allen alten
») VirA. 1. 6. v. 224. 8erv. !n I. i». v. 92. I^ipz.comineiN. in 1.3. suk »rut. z>. »3i.
2) ?!utarc!i. 8ocrat. (^enio. p. 1060. st. L. p. 35?. e^it.
Daß sie die Svize nach vorn hielten, sagt PlU'tarchus nicht, sondern nur daß sie beständig einen Spießzu fuhren pflegten.)
3) 1.11. v. 93.
4) Iked. 1.6. >'.214.