Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
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207
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Denkmalen der Kunst/ so weit ich sie kenne/ befindetßih nur in der Villa Vorghese eine einzige kleinezjgur mit umgekehrten FasceS/ die von einem BaS-lelicf abgerissen scheint und einen jungen sehr be-trübten Krieger vorstellt.

Das KriegSkleid oder Oberkleid der bärtigen Fi-gur/ welches auf der rechten Schulter mit einer Bu-kt zugeknüpft ist/ widerlegt den Fabretti/ deriarauS/ daß die Völker/ wovon die Rede ist/ dasEcwand sowohl auf der rechte» als linken SchulterMeknüpft haben/ einen sehr schwankenden Schlußzieht/ indem er behauptet/ daß/ wen an den Sta-bil oder den Büsten das Gewand auf der linkenSchulter zugeknüpft sei/ man sie nur als da» fürgriechische Arbeit erklären könne. Allein ich glau-te nicht/ daß man unserm gegenwärtigen Marmordiesen Vorzug absprechen könne/ wen man gleich dasEegentheil von dem daran findet/ was man an an-dern Figuren/ Statuen und Büsten von ächt griechi-scher Arbeit wahrnimt.

Der eigentliche Zeitpunkt/ in welchem der Künst-ler diese Geschichte vorgestellt hat/ scheint übrigenster zu sein/ wo HektorS Leichnam vom Wagen/ms welchem Priamus ihn gebracht und nach demköniglichen Palast geführt hat/ heruntergenommen«ird. Man kan dieses aus dem Vorhang schließen/den man über dem Kopf der Hekuba erblikt/ undder da/ wo man ihn aufgefpant findet/ immer einZimmer oder einen andern rundum eingeschlossenenOrt, wie ich schon oben bemerkt habe/ anzeigt.

Übrigens kau man nicht verlangen/ den Namenier Figur/ welche den Spieß hält/ oder der andern/Alche den Schild und den Helm trägt/ zu wissen.

' >) IsbretU lllzcrlxt. x> 400. n> 2gZ.