Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
204
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Denkmale.

Mitte desselben hin versezte.i) Eine andere Nrschwar auch wohl/ weil man glaubte/ daß dasselbe^,Kriegern Muth einflöße nnd diese sich dadurch gczgalle widrigen Vorfalle gesichert hielte»/ so daß cs tejihnen eine Art von Amulet war.^) Aristophanezneiit einen solchen Schild

nnd in einer andern Stelle will er unter dem dls-ßen Gorg oncn ha u p te in der Mitte des CGdes den Schild selbst verstanden wissen. Die Ml-dusenköpse auf den Nüstungen und den Schilde»pflegen gewöhnlich platt gedrükt/ ans einander ge-dehnt und in die Breite gezogen zu sei»/ als sci esdie abgezogene Haut vom Gesichte. Das große Al-tertum dieser Verzierung erhellet aus der Nachrichtvon dem Schilde/ welchen MenelauS bei seil,erAbreise von Troia dem Apollo/ den die MeteBranchis naiiten/ weihete und in dessen Teimlausgehängt znnikließ; wo ihn hernach PythagonZbis auf den Med usakopf/ der von Elfenbein«der Mitte gearbeitet war/5) ganz verfault gesund«haben soll/ indem er aus' Leder verfertigt im>)Die Verzierung in der Mitte der Schilder/ die mszwei Vasen von gebrautem Thone in der vati<«-nischen Bibliothek gemalt sind/ ist weiß/ wahrschein-lich nin dadurch das Elfenbein/ woraus die Arbeitdaselbst gewöhnlich bestand/ anzudeuten. Da übri-gens eine solche Verzierung immer von einer «

1) L. V. v. 741.

2) v. 647.

Z) ^v. 11^7.^

4) IkicZ. v. 6^3. Luicl. v.

6) OivA. 1. ö. segm. 6.

6) I.ucian. cle LLiIK. c. 2Z.