Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
203
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2 Th. 2 Abschn. 203

Aktors Helme ist von dem verschieden, den manaf andern Helmen sieht/ indem er einem oben aufdem Scheitel zusammengebundenen Haarschopf/ xxu-/ ,Sx-x genant/ gleichet/ ohngefAhr sv/ wie Xenophoni die Helme der paphlagonische» Völker in Asien be-schreibt. i) Man köiite also annehmen/ daß der Künst-ler dieses gethan habe/ um den Helm HektorS,als eines Asiaten/ von den Helmen der Griechen zuunterscheiden/ welche dem VirgiliuS zufolge sowohldurch den Busch als durch die Mähne von den Hel-men der Trojaner verschieden waren. Der Helmselbst ist mit einem Hippogryph und einem Widder-kopfe geziert. Dieser Kopf könte wegen des Sto-ßens der Widder auf die kriegeri-schen Thaten HektorS anspielen. Was aber dasMhasre Tbier betrift/ so wüßte ich wirklich keinSymbol ausfindig zu machen/ welches Beziehung aufdiesen Helden haben tönte/ und eben so geht eS mirmit diesen Thieren/ welche sich auf den Kürassen ver-schiedener Statuen befinden und einen Leuchter hal-ten. Man bemerke/ daß einige so geformte Hel-m/ vorn mit einem Visier versehe»/ weil sie hin-lönglich groß sind/ um das ganze Gesicht zu bedekeii/die Bakentheile nicht zu haben pflege«/ welche maltan andern findet/ und die vermöge der daran befe-stigte» Haken beweglich sind.

Der Schild ist gleich jenem Agamemnons^)in der Mitte wie gewöhnlich mit einem Medusen-Haupte verziert/ nach dem Muster des Schildes derPallas/ welche dieses Haupt bekantlich auf die

1) exxeält. 1.6. 5.4. Z 6.

2) ckn. I. 2. v. 412. don5. 1. 3. v. 696.

3) Iz. XI. v.Z6.