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diest» Weibern/ welche in der tiefsten Betrübnißund gerade so vorgestellt sind / wie Seneea sie be-schreibt/ nämlich mit flatternden, zerstreuten Haa-ttii/ ohne Gürtel um die Brust (v<-s >,e remiss»), unddie eine Schulter entblößt (exsertos l-icertos, l) zeich-net sich Andromache aus. Übrigens sieht manan allen diesen Figuren durch die langen Gewänderdas Beiwort das HomeruS den Tro-
jancrinen gibt/^) anSgedrükt. Bei den Römernwar dieses ebenfalls im Gebrauche/ und selbst dieMinier folgten dem Lcichenzuge ohne Gürtel umden Leib. So begleiteten z. B. die römischen Rit-ter den Leichnam des AugustuS bis zu seinem Mau-soleum. 2) In Gemäßheit der Vergleichung derStellen mit den angeführten Figuren des Marmorsbin ich der Meinung/ daß Stativs in seiner The-da is an der Stelle/ wo er die Frauen beschreibt/welche in der größten Betrübniß aus den Thorender Stadt ArgoS hinausgingen/ um die Leichnameihm bei der Belagerung von Theben gebliebenenVerwandten aufzusuchen/^) statt -et- sinus, habefüge» müßen sinus, indem die aufgenom-
mene Lesart der Gewohnheit der Weiber in sol-chen Fällen widerspricht.
Andromache wird von ihrem Sokne Asty-lina x begleitet; allein er ist nicht/ wie HomeruSihn beschreibt/ im kindlichen Alter/ von der Säug-mme auf den Armen getragen; 5) auch nicht soklein/ wie wir ihn auf der folgenden Vase der va-
1) Irvaä. v. 63.
2) Ix. VII. v. 297.
Z) 8uewn. in^^uA. e. 100.
4) I.. !2. v. 109.
6) Ix. X. XXII. v. 464. Lonf. 5!. XXIV. v. 727.